Wanderungen

Wer in die Sächsische Schweiz kommt, wird entweder Bergsteigen oder Wandern. Über das Bergsteigen will ich mich nicht auslassen. Dazu gibt es bereits genügend gute Seiten im Internet und ich komme höchstens einen Alten Weg mit der Schwierigkeitsstufe I (von 11 möglichen) hoch.
Wandern kann eigentlich jeder und immer. Es gibt keine Jahreszeit, in der Wandern nicht geht. Im Winter bei klirrender Kälte und stahlblauem Himmel sind die Aussichtspunkte mit ihrer unübertroffenen Fernsicht die Attraktion und die Grotten und Höhlen haben oft faszinierende Vorhänge aus Eiszapfen. Im Frühjahr, wenn die Laubwälder, vorallem die Buchen, in einem hellen Grün die ersten Blätter hervorbringen. Im Sommer sind die schattigen und kühlen Schlüchte eine wahre Erholung. Im Herbst, wenn die Laubwälder bunt werden und die ersten Nebelschwaden durch die Täler ziehen.
Begeben wir uns also auf eine Wanderung, aber wie und wohin? Die Wanderungen sind nach 3 Kategorien sortiert.
Es ist kein Kunststück, die Gefahren beim Wandern in der Sächsischen Schweiz so darzustellen, daß dagegen die Gefahren beim Besteigen des Mount Everest verschwindend klein sind. Das hat nur einen entscheidenden Nachteil. Ich würde in keiner Gaststätte der Sächischen Schweiz mehr ein Bier bekommen und hätte sämtliche Hotel- und Gaststättenchefs gegen mich. Also, ganz ehrlich, die Gefahren beim Wandern sind nicht größer als die des alltäglichen Lebens, wenn man sich an ein paar Regeln hält. Die meisten Wanderunfälle passieren Nein, schlechtes Wetter gibt es nicht, nur unpassende Kleidung. Diesen Satz hat jeder schon mal gehört. Zweite Frage, gibt es Wetter, an dem es überhaupt nicht geht? Es gibt ein paar Wettersituationen, bei denen man die Berge sich selbst überlassen sollte.